Errichtet wurde der Centercourt von der Projektentwicklung Burgenland GmbH (PEB) im nordwestlichen Bereich der bestehenden Tennisplätze, und zwar in nur rund vier Monaten Bauzeit. Bei der überdachten Tribüne wurden Sanitärcontainer, Technikcontainer und ein Ausgabecontainer für Snacks und Getränke hergestellt. Für die Zuschauer und Spieler stehen Parkplätze beim Sporthotel Kurz sowie der Schotterfläche beim Fußballplatz zur Verfügung. Eine neue Aufzugsanlage stellt auch den barrierefreien Zugang für die Zuschauer sicher.
Die neue Flutlichtanlage ist für eine TV-Übertragung am Abend geeignet. Hierfür wurden vier Flutlichtmasten mit je seinem LED-Strahler hergestellt. Die Platzgröße beim Centercourt entspricht internationalen Anforderungen. Zudem wurden zwei Plätze generalsaniert und vier Plätze saniert.
Die Projektkosten betragen insgesamt etwas mehr zwei Millionen Euro. „Auf der neuen Anlage sollen die Stars von morgen nicht nur optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen vorfinden, sie soll auch Schauplatz für internationale Turniere oder Davis-Cup-Partien sein“, betonte der Sportlandesrat.
„Einzigartig in Österreich“
Geschäftsführer Toni Beretzki von der Sport Burgenland GmbH ist stolz auf den neuen Centercourt: „Er ist ein wesentliches Asset für die Durchführung von Turnieren sowie großen Tennisevents. Seit der Gründung im September 2022 verzeichnete die Tennisakademie Burgenland in Oberpullendorf stets einen Aufwind. Mit der Inbetriebnahme des Centercourts rückt auch das langfristige Ziel näher, mit dem ÖTV noch enger zu kooperieren und die Austragung des Davis Cups oder Billie Jean King Cups zu ermöglichen.“
Tennisakademie Burgenland-Leiter Wolfgang Thiem erklärte vor Ort: „Ohne die hervorragende Zusammenarbeit mit dem Land Burgenland und Sportlandesrat Heinrich Dorner wäre es nicht möglich gewesen, dieses Projekt umzusetzen. Sie sind federführend bei diesen Projekten, der neue Centercourt ist einzigartig in Österreich. Damit ist es möglich, dass in Oberpullendorf nicht nur der Davis Cup, sondern auch Europameisterschaften stattfinden können.“ Thiem hob abschließend aber auch Günter Kurz, Burgenländischer Tennispräsident und Hotelier, hervor: „Günter Kurz lebt für den Tennissport 24 Stunden am Tag, sonst wäre vieles hier nicht möglich oder bis jetzt umsetzbar gewesen.“
Geschäftsführer Thomas Rosner von der Projektentwicklung Burgenland GmbH (PEB) sagte dazu: „Wir freuen uns, dass wir in Rekordzeit den neuen Centercourt erstellen konnten, der den Standards der Tennisakademie entspricht.“

